Nur Kommentar Rilkes Panther mal anders

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Moana
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Panther ala Moana
 
 
Sein Blick ist im Vorübergehen des Wartens hungrig
geworden – bis ihn nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Küsse bräuchte und hinter diesen
Küssen einzig ihre Welt.

Der weiche Sog geschmeidig starker Lust, der sich im
Zeitkuss dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Spur, in der – verliebt – ein
großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich ganz
lautlos auf.

Erinnerung kehrt ein, und hört durch den Verlust in Stille
– niemals auf zu sein.
 
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Hallo Moana,
nicht schlecht, aber Rilke hat das langweilige Daseins  des Tieres meisterhaft umschrieben. Trotzdem gefallen mir deine Verse.
LG
Wolfgang
 
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Hallo Wolfgang,
da hast du recht und ich liebe nichts mehr, als das Original .
 
Danke, dass es dir trotzdem gefällt. 
 
LG
Moana
 
 
 
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Hallo @Moana
 
deine Hommage gefällt mir sehr gut. Bei deinem Text steht der Panther als Sinnbild für die gefangene Lust, für den geknechteten Eros, der durch die Stäbe (die die Umstände bedeuten) von seiner Erfüllung abgehalten wird. 
Unerfülltes Verlangen, gezähmt in einem Käfig. 
 
LG JC 
 
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Hallo @Joshua Coan
 
Merci !
Ja, das hast du sehr gut erkannt, was ich damit auszudrücken versucht habe...DANKE.
Wer, wen nicht er hätte etwas Liebe / Lust verdient ...
 
LG Moana
 
  • Moana
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