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29.09.10
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Bäume fallen
in ihren Schlaf.
Schütteln ab ihre Last.
 
Die Früchte der Natur
ruhen nun alsbald.
 
Ergrauter Horizont.
 
Verhangener Himmel
lässt Strahlen der Sonne
die Erde nicht berühren.
Nur vereinzelte Funken.
 
Farblosigkeit umgibt uns
in jenen Stunden.
 
Der eisige Wind nagt
an unserem Gemüt.
Fegt über verlassene Straßen,
rüttelt an Fenstern.
 
Dunkle Wolken
ziehen über das Land.
Die Kälte vermag erstarren
den letzten Sommerhauch.
 
Leise und von tadelloser Eleganz
rieseln vereiste Tränen
auf uns herab.
 
Prächtiges Schauspiel.
 
Makellose Schönheit
taucht die Welt
in blütenzartes Weiß.
Scheint so verletzlich
und doch unbarmherzig.
 
Ist kaum geboren,
so fließt es
wehmütig flüsternd,
in reißende Stromschnellen,
um sich zu verlieren
im offenen Meer.
 
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05.11.08
Beiträge
396
Liebe ephilia,
 
das ist unheimlich atmosphärisch und dicht!
Ja, diese Ambivalenz:
Scheint so verletzlich
und doch unbarmherzig.
kommt wunderbar zum Ausdruck in Deinen Zeilen.
 
Gefällt mir sehr!
 
LG,
Mary Lou
 
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