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Sehnsucht II
 
Und wieder eine neue Nacht,
Schattenvögel ziehen
in Schwärmen
durch meine Rippen.
 
Sehnsucht gleich
ergreifen sie mein Herz
und tragen es fort
in die Weite.
 
Hinfort
aus meines Leibes Haus
und die Weite
hält mich gefangen.
 
Dort lieg ich nun
den Blick im Himmel,
die Hände in der Erde und
das Herz im Wind.
 
Autor
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Ich finde alles von dir superspitzentoll aber fuer den ungeuebten Druebergucker klingt das Weitengleichnis anmaßend. Mir brauchst du ja nichts vormachen ich vermute daß du immer noch an verborgene Grenzen innerhalb dieser Weite glaubst aber so scharfsinnig geht da ja nicht jeder ran. Die Berichte und Taten von Grenzgängern oder Schattenvögeln sind für dich aber hoffentlich nicht Grund genug ihre bloße Wortwahl dem Gehalt ihrer Botschaft gleich zu setzen. In deinem Gedicht steckt organisches Wachstum eines offenen Lebewesens drin das plötzlich aber in der Raumgreifung einen Zustand der Introvertiertheit durchlebt. Das ist so als ob ein Herz Ohren hätte.
 
So fiel es mir ein,
habe keine Scheu.
Mein Wort sei dein,
mach es bitte neu...
 
LG RS
 
Autor
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bis auf die 2 St ist es gelungen,
warum gerade die ? die Begriffe passen nicht Sehnsucht, Herz
dann der logische anreimen - in die Weite. Hier hätte ich mehr Augenblick
gewünscht und nicht diese festen Schuhe. Ich meine das nur sprachlich gesehen,
denn dahin ist die Schwäche, so zu der 1ten z. B. Nacht, Schattenvögel
- in Schwärmen durch meine Rippen.
Dann als vorschlag - neue Nacht, verwandes, engegengesetzes adjektiv vor den Schwärmen.
 
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hallo, danke fürs lesen und kommentieren, ihr beiden.
 
2.str.... naja, vögel haben für mich fast immer eine metaphorische beziehung zur sehnsucht. deswegen diese verbindung.
 
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