Feedback jeder Art Selbstversuch

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  • gummibaum
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Wie gut wär Gottes Frieden mir bekommen,
wenn ich ihn einmal hätte fühlen dürfen,
doch wollte es dem Schöpfer wohl nicht frommen,
nach dem von ihm Verlassensten zu schürfen.

Ich schreibe dies aus einer Todeszelle,
weil Trauer mich und Wut zu morden zwangen.
Sie überfielen mich wie Sog und Welle,
um immer neue Opfer zu verlangen.

Ich war nicht schlecht, das Leben schlug mir Kerben, 
ich schreib davon so manche lange Seiten 
für euch zur Warnung wider das Verderben,
doch wächst die Angst, mein Ziel könnt mir entgleiten. 

Vermag ich wohl, bevor sie mich entleiben,
mein Werk zu enden und mich auszustreichen,
die schlimmsten Sünden in ein Wort zu treiben,
um endlich einsam Frieden zu erreichen …   ?
 
Registriert
04.05.23
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Lieber @gummibaum,
 
Dein Gedicht trifft mich als eine zutiefst erschütternde Offenbarung - in einem wundervollen Gewand. Ich bin sehr beeindruckt.
 
Liebe Grüße,
Athmos
 
Autor
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03.05.21
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Hi gummibaum, 
ein sehr intensives Gedicht vom „inneren" oder „endlichen" Frieden. Hier spielt die Hoffnung die Hauptrolle. Obwohl es hier (wahrscheinlich) um einen brutalen Typen geht, schwingt von der Brutalität nicht viel mit, was gut ist. Die Stimmung ist somit ganz der Hoffnung gewidmet. Ein sehr gutes Gedicht. 
 
LG Alex 
 
Autor
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25.05.20
Beiträge
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Vielen, lieben Dank für die Likes.
 
Danke, lieber Athmos, für deinen freundlichen und Mut machenden Kommentar.
 
Danke, lieber Alex, für dein Lob. Ja, die Hoffnung lässt die Brutalität fast vergessen. 
 
Alles Gute!
LG g
 
  • gummibaum
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