Selbstzweifel

  • Frank Gehlert
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Kann nicht in meine Mitte seh´n
Denn du versperrst den Weg
Es ist durch dich um mich gescheh´n
Nur Zweifel die ich heg
 
Durchwoben ist mein ganzes Sein
Von deiner Art Präsenz
Durchdringt wie Nadeln wahrlich fein
Berührt die Existenz
 
Solch Ängste ziehen durch mein Ich
Und pflügen durch mein Hirn
Sie spür´n dich nie versehentlich
Sie bieten mir die Stirn
 
Schnell wächst in mir Verzweiflung an
Wenn du mich nicht erfüllst
Erlebe süchtig deinen Bann
Benommen eingehüllt
 
Autor
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Hallo Frank,
 
das klingt nicht nach einer Beziehung, die dem Lyrischen Ich gut tut.
Das klingt nach Entfremdung:
 
Durchwoben ist mein ganzes Sein
Von deiner Art Präsenz
Erlebe süchtig deinen Bann
Benommen eingehüllt
Und diese Bedingungen sorgen natürlich für Angst. Völlig zurecht übrigens. Die Lage ist bedrohlich für das LI. Und im Moment kein Hoffnungsschimmer auf wahre Erlösung. Nur die Hoffnung, nicht verletzt zu werden und ein paar Krümel vom Kuchen abzubekommen- gnadenhalber.
 
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Hallo Ruedi,
 
anfänglich soll bemerkt sein, das daß LI nicht ich bin, sondern meiner Fantasie entspringt. Du hast alles richtig erkannt. Wer wahrlich liebt, gibt
auch einen Teil von sich auf. Wer wahrlich liebt, steht nicht über der Sache. Man hat gerade am Anfang Ängste und Zweifel. Genau diese Gefühle hab ich versucht zu vermitteln. Hab auch extra kein Happy-End eingebaut um es nicht ins Kitschige zu verklären. Zum Glück lebt der Dichter noch und kann hier Rede und Antwort stehen.
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Ich Danke Dir für deine Resonanz
LG Frank
 
  • Frank Gehlert
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