Feedback jeder Art Septembertraum

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • maerC
    letzte Antwort
  • 2
    Antworten
  • 511
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autor
Registriert
20.08.20
Beiträge
355
Septembertraum
 
Geschäftigkeit beherrscht das Bild ‒ der Großstadt
Herauf aus Straßenschluchten quillt ‒ die Hektik
Der Blick erhebt sich übers Dach ‒ des Hauses
Dort spielen Sonnenstrahlen Schach ‒ mit Wolken.
 
Vergessen möchte ich die Zeit ‒ beim Schauen
Mich zieht es weg, ich will ganz weit ‒ entfernt sein
Ein leichter Windstoß nur, ein Blatt ‒ vom Baume
Es holt zurück mich gleich, Schachmatt ‒ dem Traume.
 
Ich seh' dem bunten Blatt noch nach ‒ beim Taumeln
Als ob es in des Daseins Bach ‒ davonschwimmt
Die Zeit der Träume ist vorbei ‒ für immer?
Das Jahr besteht nicht nur aus Mai ‒ und wenn schon
Der Herbst steht bald schon vor der Tür ‒ setzt Zeichen
Dem Pflichtprogramm folgt dann die Kür ‒ des Lebens.
 
Autor
Registriert
23.08.08
Beiträge
6.491
Hallo maerC,
willkommen bei den Poeten!
Eine interessante Lebensbetrachtung von der Leichtigkeit des Frühlings zum Ernst des Herbsts. Was das Formale anbelangt sind einerseites Strukturen wie gleiche Silbenzahlen, Gedankenstriche und ein Endreim vorhanden, anderseits aber auch unterschiedliche Strophen und eine Satzverdrehung in Zeile 8.
Als eher freier Schreiberling ist mir das zwar nicht so wichtig, aber es interessiert mich natürlich was die Gründe dafür sein könnten. 
LG
Perry
 
Autor
Registriert
20.08.20
Beiträge
355
Hallo Perry,
vielen Dank für die Rückmeldung. Die Satzverdrehung entstand wohl dadurch, dass ich das abrupte Beenden des Traumes mit dem Wort "zurück" besonders betonen wollte.
Grüße von maerC
 
  • maerC
    letzte Antwort
  • 2
    Antworten
  • 511
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben