Sieben Leben

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Ich bin der Bach, der seine Quelle sucht,
Oder auch Zuflucht im Meer.
Im Augenblick versickere ich im Sand.
Orientierung fällt mir schwer.
 
Ich bin die Blume, die die Sonne sucht,
Oder nur ein Hauch von Licht.
Im Augenblick versinke ich im Dunklem,
Wo meine Kraft zerbricht.
 
Ich bin die Katze, die eine Zuflucht sucht,
Oder auch die liebevolle Hand.
Im Augenblick verzweifele ich,
Weil ich keinen Menschen fand.
 
Ich bin dass Kind, das seine Mutter sucht,
Oder nur die Erinnerung an sie.
Im Augenblick ich einsam bin,
Doch aufgeben werde ich nie.
 
Ich bin ein Mädchen, dass Freunde sucht,
Oder auch nur den einzigen Freund
Im Augenblick bin ich allein,
Habe immer nur davon geträumt.
 
Ich bin die Frau, die ihre Zukunft sucht,
Oder nur den Gleichklang der Gedanken.
Im Augenblick ich Hoffnung spür,
Doch stoße ich an meine Schranken.
 
Ich bin der Bach, die Blume, die Katze,
das Kind, das Mädchen und die Frau.
Ich muss in allen sieben Leben suchen,
weil ich nur mir vertrau.
 
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Hi Paula, abgesehen, dass du hier nur 6 Leben beschreibst, ist dir das Gedicht gelungen.
Lässt sich gut lesen.
 
Alles Liebe
Angel
 
Autorin
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Hallo Angel,
natürlich hast du recht, dass ein Leben fehlt. Das haben bisher nur zwei Leser gemerkt :lol:
 
Darum streiche bitte die letzte Strophe. Hier die Ergänzung:
 
Ich bin der Stern, der seinen Ursprung sucht,
Oder nur seinen Platz am Firmament.
Im Augenblick ich Licht verlier,
Die Dunkelheit übernimmt das Regiment.
 
Ich fühle mich so unvollkommen.
Nichts hab ich je vollbracht.
So gerne ich die Quelle wär,
ich bin doch nur der Bach.
 
Danke für deine Worte!
LG Paula
 
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