Feedback jeder Art Sinn und Sein

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Sinn und Sein

In der Lichtung deines Sinnes
ist das Sein im Dort erschienen;
so mag das Sein umarmend, Sinn
und unser hier und jetzt vereinen.

Es ist im Sinn Verstehbarkeit
gefangen, die nicht an das
Bewußtsein drängen muß.

Doch braucht der Sinn zukünftige
Welt, so muß Verstand voraus
erfolgen...

Ist diese Welt dann im
Versteh´n gekleidet, ist beides
eins, in gleichem Sein.

Doch braucht Verständnis Zeit als
Helfer, um etwas aufzufalten, für
eine greifend Wirklichkeit.​
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***

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Autor
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411
Hallo Holger,
 
Dein Text spricht mit ihhaltlich sehr an. Insbesondere:

Es ist im Sinn Verstehbarkeit
gefangen, die nicht an das
Bewußtsein drängen muß.
 
Ich weiß nicht, ob ich es so verstehe wie du es gemeint hast, aber ich halte den Gedanken, dass nicht alles Verstehen "bewußt"
erfolgen muss, für grundlegend. Impliziert er doch dass "Sinn" auch intuitiv erfahren werden kann, soll, will.
 
Herzlichst Elmar
 
 
ehemaliger Autor
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Hallo Elmar,
 
danke für Dein Interesse !
 
Zitat:
[...] ich halte den Gedanken, dass nicht alles Verstehen "bewußt"
erfolgen muss, für grundlegend. Impliziert er doch dass "Sinn" auch intuitiv
erfahren werden kann, soll, will."
 
Genau das implizieren die besagten Verse; selbst Platon, der ja bekanntlich
der Ratio sehr zugetan war und in Form einer methodischen Wahrheitsfindung (Dialektik)
den Dingen auf den Grund ging, stellte die Intuition (das Bauchgefühl) über die Ratio.
Insofern greift das Gedicht einen elementaren Wirkmechanismus unseres Empfinden
auf, welches vorschwellig hinsichtlich einer Apperzeption auf unser Bewußtsein
wirkt.
 
Herzlichst
Holger
 
 
 
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