[QUOTE='Perry]sommerlethargie
matt hängt der der tag zwischen den dünen
ein rotstichiges rund zieht darüber seine bahn
bescheint träge das schwappende blau
die kreischenden möwen sind weitergezogen
immer den netzwedelnden kuttern hinterher
nur in der luft hängt noch ihr flügelrauschen
wir verweilen im stroboskop der windräder
bis uns der kalte hauch des abends zurück
in die wärme der zuneigung flüchten lässt
[/QUOTE]Hallo Perry,
zunächst mal ohne diesen Titel später dazu mehr und ich lass auch mal die Einstiegssequenz "matt hängt der" ganz außen vor ./ sehe hierzu keinerlei textalen Bindungsbezug , ;-) … aber dann, welch eine lebensfreudende Beobachtung(en) dieses hier teilhabenden LI's am draußen-Geschehen; sieht LI einen rotstichigen Mond mitt im Tag über die windgefurchten Lebenslinien der Dünengesichter erzählen quasi immer von sich ,
winkt ein schwappend fettes Blau vom Meer rüber; versteckt im Wind immer noch nachhallend die kreischenden Möwen in Ihrem Lebensdrang und Flügelschlagen, nun mit den Kuttern hin und weggezogen, lässt sich Li auf ein Sinnen darüber ein, nimmt sich die Zeit, hypnotisiert sich quasi stroboskopisch im Gleichklangwisch der Windräder …
bemerkt hierüber den Zeitverstrich nicht bis … bis ihn der kühle Abendhauch des Meeres daran erinnert, wieder im warmen Zuhause sein zu können, ein neuer Zeitmoment, bis zum nächsten, vielleicht dann wieder draußen, morgen, vielleicht …
Zum Titel ./ ehrlich,
verbinde ich mit dem Wert Lethargie und der hier geschilderten LI-Empathie, wie LI seine Umgebung lebendig und ziseliert wahrnimmt, erfährt dann doch etwas ganz anderes, zumal Lethargie eine echte Bewusstseinsstörung und Wahrnehmungsstörung bedeutet ist ja nicht nur nur ne Art Böe Frühjahrsmüdigkeit ,
die ich echt nun auf LI bezogen nicht erkennen kann, geschweige ein solches Taumeln, als würde Li seine letzten Lebenszuckungen erkennen , ;-) , ganz im Gegenteil , 🙂
Perry, wieder einen lebendigen Gruß außerhalb jedweder Lethargie . Frank … bin ich vielleicht auch für diesen intentionierten Text der falsche Leser …
;-) , lebt ein Dichtel solange, also lebt, bis er tot ist …das irgendwo_Paradies ist sicher für andere bereitet
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