Stille des Selbst II

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Ich bin allein,
gefangen in einem dunklen Raum.
Meine Augen suchend.
 
Verzweifelt erkenne ich,
der Ausweg, flüchtend aus der Finsternis,
muss entspringen
aus eigener Kraft.
 
Nur dann,
sehend mein verwunschenes Selbst
in dem Spiegelbild,
von mir betrachtet,
löse ich die Ketten,
welche Zwänge umschlingen.
 
Nur dann,
erleuchtet wird sein,
jenes Tränenmeer.
Und der Horizont
gleicht der meinigen
Freiheit.
 
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Hallo Corazon,
 
vielen lieben Dank für Deine Bewertung des Gedichtes und ebenso scharfsinnige Analyse.
Damit meine ich, dass Du erkannt hast welche Richtung all meine verfassten Zeilen einschlagen.
Mich würde interessieren wie Du diese Erkenntnis erlangt hast?
 
Ich weiß, manche Formulierungen sind etwas verworren...
Anders kann ich es nicht beschreiben: Ich sehe das Gedicht vor mir, es läuft wie ein Film
vor meinem geistigen Auge ab. Daher die Verworrenheit?
Auch ich muss desöfteren zwei- bis dreimal lesen, um zu verstehen was ich geschrieben
habe.
 
GLG efilia
 
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Liebe Corazon De Piedra,
 
durch "Zufall" bin ich auf Deine längst geschriebenen Zeilen gestoßen. Auch ich habe leider die Erfahrung machen müssen, kenne jenes Gefühl, wenn Türen verschlossen sind, wenn andere Menschen für dich Entscheidungen treffen müssen. Heute sage ich mir, diese Zeit möchte ich in meinem Leben nie missen, wenn dann Erlebnisse, welche dazu geführt haben. Ich habe mich dadurch selbst kennengelernt, habe einen immensen Überlebenswillen aufgebaut und weiß kleine Dinge zu schätzen, bspw. Gedichte schreiben. :wink:
 
Dir und Deiner Freundin, weiterhin alles Gute!
 
GLG efilia
 
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