Stuckaturforum

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Hier stehen wir
mittendrin im Pudding
kochend schäumt der Gips
unserer fließenden Phantasie.
 
Hier schlemmen wir
löffelverschmierte Träume
es blubbert die Begierde
unserer sinnlichen Renaissance.
 
Hier bauen wir
marmoriertes Wortspiel
es wölbt sich effektvoll der Putz
unserer plastischen Literatur.
 
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du hast dich hier eindeutig verbaut, man spürt in jeder zeile wie hadernd der dichter seiner idee worte beigibt.
hier ist keine sprachliche nähe, sodern die sprache ist übersprache, sie versucht sich selbst zu erklären und das ist
der fehler, den sie ist mittler nie ausgang oder ende.
 
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03.04.08
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hi timo... das der eindruck bei dir entstanden ist, daß jede zeile hadernder Spiegel einer wortbeigabe für eine idee ist, nehme ich dir einfach mal so ab. seltsam ist für mich persönlich, dass überhaupt keine idee hinter meinem werk stand, sondern das bild von fließender milch umgewandelt in gips und das tatsächliche fließen von worten in meinem kopf meine basis war. ich hatte einen kurzurlaub ohne möglichkeit auf rückzug/stille/in sichgehen hinter mir und in erster ruhiger minute nach diesen Tagen spürte ich nur einen totalen überlauf an gedanken und ideen im kopf für neue gedichte.... ich sah dieses bild von milch. und dann schrieb ich den rest spontan im fluß getrieben nur so dahin. das war was entstand. mag sein es wirkt total überzogen. die sprache habe ich nicht als ziel benutzt nicht bewußt, es war eine wiedergabe von überladung an worten/ideen im kopf. Was sich deckt ist ein maß an zuviel, das sowohl du als auch ich tatsächlich empfunden habe. Danke für deine kritik.
 
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