Feedback jeder Art Todessehnsucht

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Registriert
19.04.21
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281
Der Kater schnurrt auf weichem Pfühle 
und was er träumt, man weiß es nicht.
Den Raum durchstreicht des Abends Kühle,
des Katers Ruhe stört das nicht.
 
Das Kind es schlummert in der Wiege,
der Mutter Blick es zärtlich kost.
Es weiß noch nichts von Kampf und Siege,
vom Schicksal, das durch Zeit erbost. 
 
Ich liege auf der grünen Wiese,
über mir das Ätherblau.
Es streichelt mich die sanfte Brise,
ich blicke in den Himmelsbau.
 
Wie gerne trinke ich den Frieden 
und sehne mich nach Ewigkeit.
Jetzt wär' ich gern dahingeschieden,
jedoch es ist noch nicht soweit. 
 
Beschwerlich sind des Lebens Pfade,
das Schicksal dräut so fürchterlich.
Der Mensch, er altert ohne Gnade,
ich bin verzagt, ich fürchte mich!
 
Was wird nicht alles aufgetischt,
von einem Jenseits hell und weit.
Doch wenn das Lebenslicht verlischt,
bleibt dunkel es in Ewigkeit.  
 
 
 
 
Autor
Registriert
20.09.19
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Hallo Alfredo,
ein sehr schönes Gedicht.
Liebe Grüße
Carlos
 
Autorin
Registriert
03.04.21
Beiträge
563
lieber alfredo
 
ich kann mich da nur carlos anschließen
sehr gut beschrieben.. in den ersten versen des gedichtest ist das leben schön und friedich. da möchte man von dieser welt gehen ,
.danach kommt der schwierige teil  des lebens, mit der angst vor dem alter , der zu meisternden probleme und anderes.
gut wäre es für uns ein gesundes mittelmaß zu finden .das unser leben
schön und lebenswert erscheinen lässt, denn ein auf und ab wiird es immer geben.und ob wir irgendwann in völliger dunkelheit abtauchen., das wissen wir nicht. das ist vielleicht auch gut so.
eigendlich ist unser leben ein großes geschenk auf dieser welt
auch wenn es oft nur schwer zu meistern ist.
das sind nur ein paar gedanken von mir
wieder ein sehr schönes gedicht von dir. das kannte ich noch nicht.
 
herzliche grüsse von  margot
 
.
 
Autor
Registriert
19.04.21
Beiträge
281
Halle Margot und Carlos,
das Gedicht ist schon 2016 entstanden während einer depressiven Phase meines Lebens. Die Ungewissheit, was mit uns nach dem Tode geschieht, ist eine Belastung und ich habe mich dazu entschlossen, die Endlichkeit des Daseins zu akzeptieren. Was soll eine Existenz nach dem Tode? Das ist ein Strohhalm für alle, die glauben, dass es nach dem Tode ewig weitergeht.
Absurd! Aber wenn es wen tröstet, der kann sich ja an diese Vorstellung klammern. Entschuldigung, mein Pessimismus ist wieder mit mir durchgegangen. 
LG Alfredo
 
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