toten stille

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selbst sprechblasen brechen
ihr schweigen eröffnen
einen bunten wörterreigen
 
getragen von nächtlichen
atemwolken kitzeln uns feder
träume zurück ins leben
 
erst wenn sie nicht mehr
enden und stille ewig währt
ist der tod eingekehrt
 
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'Perry]toten stille  selbst sprechblasen brechen ihr schweigen eröffnen einen bunten wörterreigen   getragen von nächtlichen atemwolken kitzeln uns feder träume zurück ins leben   erst wenn sie nicht mehr enden und stille ewig währt ist der tod eingekehrt [/QUOTE]Hallo Perry schrieb:
Traum und Wirklichkeit[/I], als spielten beide Protas mit uns pro oder
kontra , haben Lust auf uns ./ und doch,
wär es unsere Lust. Ahnen es durch_
gehend.
 
Stehen mit einem Bein in einer draußen_Wirklichkeit. Liegt es an uns, der
Sprechblase zuzuhören ist Ambivalenz , versteckt sich darin unser Weg
draußen ./ warum nicht, auch mal fett reingehen. Haben den Schlüssel ...
 
In unserer Hand für diese Zwischentür. Öffnen sie oder verschließen uns
 
stehen dann dort oder dort,
hier.
 
Perry, mal diese Gedanken. Verführt mich der Text in diese zweibeinige Denke ...
 
sehe hierin die Figuration einer zweibeinigen Stille, sie zu ergründen,
ihre innere Bewegung, unsere
oder unsere Agonie.
 
gerne über diesen Grund gegangen klar, mal wieder ne gabelnde Denke , 🙂
 
einen feinen Tag dir, Frank ...
 
-
 
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Hallo Frank,
danke für dein Einlassen auf die Worttrennungen und Zeilenumbrüche sowie dein intensives Wägen der Bilder.
"toten stille" stellt die beiden Eckpunkte des Textes dar.
Sprechblasen brechen ihr (mit der Feder) geschriebenes Schweigen, wollen dem Leben Sprache geben.
Auch Träume wollen gelebt werden, bevor wir die letzte Reise antreten, es totenstill wird.
Du hast diese zwei Ebenen gut herausgespürt, zwischen denen wir pendeln, solange es schlägt.
LG
Perry
 
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[QUOTE='Perry]..."toten stille" stellt die beiden Eckpunkte des Textes dar. 
 
Sprechblasen ... wollen dem Leben Sprache geben ... Träume wollen gelebt werden, bevor wir die letzte Reise antreten, es totenstill wird.
Ebenen ... zwischen denen wir pendeln ...
LG
Perry
[/QUOTE]Hallo Perry, 
eröffnet der Text mMn sehr gut diese Dualität von Traüme in ihrer eigenen Welt, in ihrer eigenen Stille sind sie ebenso ein zentraler Impuls(e), das Leben draußen anzufassen, wirken sie mMn immense über sich hinaus und jener quasi letzte Step im Hier ist er einerseits ein irdisch absoluter, zugleich jene uns sichere Orientierung, das Leben im Hier auch tatsächlich anzufassen und nicht nur formal da zu sein .
wink.png.5c2da39aedefcdb905935b6d57b8e2d5.png
...
 
wieder einen stillen und doch böenden Gruß, ,, Frank ...
 
 
-
 
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Die Art, wie du schreibst ist für mich immer etwas anstrengend zu lesen. Aber wenn ich mich dann durchgekämpft habe, erkenn ich den Wert.
 
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Hallo Freienweide,
freut mich, dass Du durchgehalten hast. Manches erschließt sich einem eben erst nach mehrmaligen Lesen, Anschauen, Anhören oder Schmecken bzw. Kosten.
wink.png.5c2da39aedefcdb905935b6d57b8e2d5.png

LG
Perry
 
 
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