Totes Land

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Totes Land
 
 
Kulturlandschaften sind oft
das Ebenbild ihrer Erschaffer.
Ohne Haltepunkte für das Auge,
schlägt deren Herz
meist nur für den Profit.
 
Wo sind die Büsche und Wälder,
in denen sich die Scheu versteckt,
der naturbelassene Bachlauf,
an dem das Abenteuer spielt,
die Bank, auf der das Leben rastet?
 
Gräber spiegeln häufig
den Geist der Bestatteten oder
deren Nachkommenschaft wider.
In vielen Fällen hinterlassen sie Nichts,
als glattpolierte Marmorplatten.
 
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Hm....was soll ich sagen...
 
Das ganze ist ja sprachlich sehr angenehm strukturiert...
 
Aber irgendwo ist das doch weitestgehend durchbrochenes Prosa...
 
Auch wenn mir das ganze inhaltlich und sprachlich wie gesagt recht gut gefällt,
so fällt es mir doch sehr schwer diese Form überhaupt als Gedicht anzuerkennen...
 
Denk nochmal drüber nach...
 
lg redmoon
 
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Hallo Redmoon,
ja es ist Prosalyrik in Reinkultur. Mal schauen, ob ich es noch ein wenig verdichten kann.
Danke für deine Sicht und LG
Perry
 
  • Perry
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