Feedback jeder Art Trennung

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Trennung 
 
Das Wort 'Trennung' ging durch Mark und Bein 
Nun hocke ich wieder zuhause allein
Kein Echo begleitet die Worte in mir 
Die leeren Wände schreien nach dir. 
 
Die alten Fotos sind abmontiert 
Wie schnell man die Bilder im Kopf verliert 
Dein Lachen hängt noch in vergilbten Gardinen 
Erinnerungen, die mir nur Tränen bringen. 
 
© Herbert Kaiser 
 
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Traurig. Aber schön in Worte gefasst, direkt und eindringlich, ohne Kitsch oder Klischees. Die Verse 4 und 7 finde ich besonders gelungen.
 
Ich hoffe, das LI ist nicht mehr lange einsam...
 
Gruß 
Cornelius 
 
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Servus Herbert, 
 
Abgesehen vom „Lesefluss", fehlt mir hier ein passender Schlussreim. Denn „Gardinen" reimt sich überhaupt nicht auf „ringen". 
Ich hätte mir eher eine Wendung am Schluss gewünscht, denn Stimmung kommt, sei es dem Lesefluss geschuldet, auch nicht wirklich auf. 
 
und dein Geschmack in verdauten Sardinen 
 
wäre eher mein Geschmack gewesen. 
Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Hier wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen. 
 
LG Alex 
 
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@Cornelius
 
Herzlichen Dank für die Zustimmung. Das LI ist hart getroffen, sonnigere Tage werden wieder kommen. 
 
@Alexander
 
Danke für die ehrliche Meinung. Aber Geschmäcker sind eben verschieden und die Lesart ist individuell. 
 
Seid lieb gegrüßt 
HERBERT 
 
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Hallo Herbert,
scheint keine einfache Trennung für das LI gewesen zu sein, weil die Bilder "abmontiert" sind.
Ansonsten kommt die Tristesse gut rüber, aber irgendwann werden wieder neue Gardinen, bzw. Bilder aufgehängt. 😉
LG
Perry
 
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Hallo, Herbert,
 
mehr nur zum Spaß oder zur Aufmunterung:
 
Dein Lachen hängt noch in vergilbten Gardinen
wie tausend Nester voll Hummeln und Bienen.
 
Mich traf die letzte Zeile auch unerwartet (und ich hätte vielleicht eine Leerzeile davor eingefügt, weil es die einzige Zeile ist, die sich nicht reimt). Aber, ja, jeder sieht es anders; wir haben meist unterschiedliche Vorstellungen ... 🙂
 
Die Zeile ist irgendwie ein Bruch mit den vorangegangenen - und soll es vielleicht auch sein: dem Bruch gleich, der durch die Trennung entsteht.
 
Die "leeren Wände ..." berühren mich!
 
LG Nesselröschen
 
 
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Liebe @Nesselröschen
 
Hab Dank für deine Überlegungen und Anregungen. Eine Leerzeile, die den Bruch mit der Vergangenheit verdeutlicht, ist ein guter Vorschlag. 
Ich versuch nochmal eine neue Textvariante.
 
LG Teddybär 
 
ehemaliger Autor
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Hallo Herbert,

ein sehr flüssiger Text, doch wie schon meine Vorschreiber anmerkten, die letzte Zeile passt einfach nicht wirklich gut.

Mein Vorschlag: 'Und fahler Geschmack nurmehr grauer Routinen....'
 
Gar nicht so leicht auf Gardinen 😉
Liebe Grüße in dein Wochenende!
Uschi
 
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