Feedback jeder Art Unerreichbar nah

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08.09.21
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294
Unerreichbar nah​
 ​
Der Regen fällt, der Mond scheint hell,
es ist schon weit nach Mitternacht.
Mein Herz klopft plötzlich rasend schnell,
schon wieder bin ich aufgewacht.
Ich hör dich atmen neben mir,
dein Atem dringt warm an mein Ohr.
Du bist im gleichen Zimmer hier,
und kommst mir unerreichbar vor.
Dein Anblick ist mir so vertraut,
ich möchte dich so gern berührn.
Ich sehne mich nach deiner Haut,
ich möchte deine Nähe spürn.
Du drehst dich langsam hin und her,
ich seh den Schatten an der Wand.
Jetzt still zu bleiben fällt mir schwer,
am liebsten nähm ich deine Hand.
Das Bett hier war mal unser Nest,
jetzt stehn mir Tränen im Gesicht.
Wie kannst du schlafen tief und fest,
wenn mir hier fast das Herz zerbricht.
Die Sehnsucht ist heut riesengroß,
ich schlafe einfach nicht mehr ein.
Ich liege da, bewegungslos,
lieg neben dir, und bin allein.
Die Liebe ist so einseitig,
du bist kaum noch derselbe Mann.
Ich frag mich wie man gleichzeitig
so nah und so weit weg sein kann.

© Kerstin Mayer 2021​
 
Autorin
Registriert
24.01.21
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37
Super schön geschrieben und man kann sich richtig gut in die Situation hineinfühlen.
 
Autorin
Registriert
21.03.21
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Hallo, Kerstin
ich habe zwar schön gedrückt, jedoch ist es traurig, so nebeneinander  her zu leben.
Aber diesen Zustand hast du gekonnt beschrieben.
LG Pegasus
 
  • Pegasus
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