Unter Wasser

  • H
    letzte Antwort
  • 2
    Antworten
  • 767
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autor
Registriert
29.09.19
Beiträge
2
Unter Wasser
 
Meine Augen, wie ein offenes Buch,
geben Einblick in ein neues Land.
Bin zwischen Leben und Tod
in der verschwommenen Wunderwelt.
Sehen kann ich kaum etwas,
doch Wahrnehmungsströme prasseln auf mich ein.
Denken wird zur Last,
denn es flutet durch meinen Kopf.
Drückt an meine Wände.
und strömt hinaus.
Wütet vor mir her.
Ich hab sie lieber drinnen, die Flut,
als draußen.
 
Gedanken gab es so noch nicht.
Doch nun engt es mich ein.
Umarmt mich mit kalten Körper.
Ich gebe mich dahin.
Lasse mich treiben.
Es flüstert in meine Ohren.
Schreit mir in Gesicht.
Ich halte meine Augen offen.
Meine Augen kämpfen.
 
Ich weiß nicht wo ich bin oder wohin ich möchte.
Kalte Körper helfen nicht.
Was ist unten?
Was ist oben?
Es ist kalt.
 
Ein Lichtstrahl dringt durchs Eis,
bis in mich hinein.
Mein Herz erhellt er.
Meinen Körper drückt er nach oben.
Mein Kopf kommt der Oberfläche näher.
Meine Nase berührt sie.
 
Und das Buch
es schließt sich.
 
Autor
Registriert
23.08.08
Beiträge
6.491
Hallo Hallina,
 
auch von mir ein Willkommen in der PoetenWG.
Ich lese den Text als eine Art Albtraum, in dem das LI versucht sich von inneren/äußeren Beeinflussungen zu befreien.
Leider sind noch einige vermeidbare Rechtschreibfehler und Ausdrucksunschärfen enthalten, die sich aber leicht beheben lassen.
Ich markier Dir mal einige Stellen, die mir aufgefallen sind:
 
Unter Wasser
 
 
Meine Augen, wie ein offenes Buch,
geben Einblick in ein neues Land.
Bin zwischen Leben und Tod
in der veschwommenen Wunderwelt.
Sehen kann ich kaum etwas,
doch Wahrnehmungsströme prasseln auf mich ein.
Denken wird zur Last,
denn es flutet durch meien Kopf.
Drückt an meine Wände.
und strömt hinaus.
Wütet vor mir her.
Ich hab sie lieber drinnen, die Flut,
als draußen.
 
 
Gedanken gab es so noch nicht.
Doch nun engt es mich ein.
Umarmt mich mit kalten Körper.
Ich gebe mich dahin.
Lasse mich treiben.
Es flüstert in meine Ohren.
Schreit mir in Gesicht.
Ich halte meine Augen offen.
Meine Augen kämpfen.
 
 
Ich weiß nicht wo ich bin oder wohin ich möchte.
Kalte Körper helfen nicht.
Was ist unten?
Was ist oben?
Es ist kalt.
 
 
Ein Lichtstrahl dringt durchs Eis,
bis in mich hinein.
Mein Herz erhellt er.
Meinen Körper drückt er nach oben.
Mein Kopf kommt der Oberfläche näher.
Meine Nasen berührt sie.
 
 
Und das Buch
es schließt sich.
 
Ich hoffe, Du kannst etwas damit anfangen.
 
LG
Perry
 
Autor
Registriert
29.09.19
Beiträge
2
Vielen Dank! Ich freue mich über jegliche Interpretationsansätze, Kritik und einfach Feedback allgemein!
 
  • H
    letzte Antwort
  • 2
    Antworten
  • 767
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben