Feedback jeder Art Verlockung

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  • Nesselröschen
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Unter dem Ticken der Uhr
in den Winterschlaf fallen
wären da nicht diese frostigen Zehen ...
 
Ein Blick zwischen den
weißen und blauen Veilchen
auf der kalten Fensterbank hindurch
 
in den Nebel
 
Seine Nässe wesenlos
draußen thront in goldigem Orange
der Halloween Kürbis
 
 
***
Vorschlag loop:
 
Unter dem Ticken der Uhr
in den Winterschlaf fallen,
wären da nicht diese frostigen Zehen ...
 
Ein Blick zwischen den
weißen und blauen Veilchen
auf der kalten Fensterbank hindurch
 
in den Nebel
wesenlos 
thront in einem satten Orange
der Halloween Kürbis.
 
 
 
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Hallo Nesselröschen,
interessante Herbstimpressionen (frostig, kalt, wesenlos ...). 
Etwas Probleme habe ich die "Verlockung" in den Bildern zu verorten, wobei ich die kälteren Jahreszeiten gerne mag. Vielleicht ist ja ein gemütlicher Platz am Kaminfeuer etc. gemeint, der uns in den "Winterschlaf" locken soll.
LG
Perry
 
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Hallo, @Perry,
danke für deine Gedanken und das Hervorheben des Wesentlichen!
Ich meine die Verlockung, einfach liegen zu bleiben und in Lethargie zu verfallen, wie in einen Winterschlaf.
 
Hallo, @Carlos,
ja, so ist es, wie sehr sich der Kürbis auch bemüht, etwas vorzugaukeln!
 
Danke, @Steph1988!
 
 
LG Nesselröschen
 
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Hallo, Nesselröschen
ich habe die Augen geschlossen und konnte so richtig in diese Szenerie eintauchen. Ich mag solche Bilder, die du mit Worten beschreibst.
LG Pegasus
 
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Liebe Pegasus,
 
ich freu mich sehr über deine Zeilen!
 
LG Nesselröschen
 
Autor
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Hallo Nesselröschen,
 
Ich mag, wie du (scheinbar) alltägliche Begebenheiten (die frostigen Zehen erden!) in lyrische Texte verwandelts
 
Hier könnte man vielleicht noch am Finale feilen, ich würde vielleicht an Apokoinu versuchen
 
 

in den Nebel
wesenlos 
thront in einem satten Orange
der Halloween Kürbis
 
den erklärenden letzten Vers:
 
stellvertretend für den goldenen Herbst.
 
würde ich überhaupt weglassen.
 
Vielleicht dann eher das Kürbisbild entsprechen "verfremden"?:.
 
thront in goldigem Orange 
der Halloween Kürbis
 

loop
 
 
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Hallo Nesselröschen,
 
da  stimme loop gerne zu! Ich mag  deine Herangehensweise auch. 
 
Und mir geht es mit der letzte Zeile ähnlich.
Ich würde sie  weglassen.
 
LG,
Mi
 
Autorin
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@Miserabelle, @loop,
 
danke sehr für das Gefallen!
 
Die letzte Zeile lasse ich gerne weg, und, das "goldige Orange" entschädigt das Wegfallen des Herbstes, auch wenn mir bei "goldige" noch eine andere Bedeutung mitschwingt, aus meiner Kindheit (vielleicht auch nur regional verwendet); daher bin ich mir unsicher, ob einfach ein "goldenes Orange" es nicht auch tun würde, was aber nicht so lieblich wie "goldiges" klingt (zu lieblich?)
 
Apokoinus mag ich, loop, doch hier macht es mir auch den Kürbis, der den Herbst ersetzt, gleichzeitig mit dem Nebel wesenlos, damit verliert mein Gedicht, wie es gedacht war, seine Aussage. Ich stelle deine Variante daneben, weil sie interessant klingt.
 
Vielen Dank, ihr Lieben, auch für die Hilfe! Gestern Abend brannten die Augen des Kürbisses - und in seinem Schlund war Feuer - ein letztes Mal für die kleine Enkelin, er beginnt zu verschimmeln.
 
Habt einen schönen Sonntag!
 
Nesselröschen
 
  • Nesselröschen
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