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Verschollen
 
 
Dampf steigt herauf von Schiffes Heck
Zieht hinfort in and’re Sphären
Liegt achtern er versteckt im Dreck
Gejagt von dunklen Schimären
 
Der Segler ohne innern Glut
Bewusstseinslos und ohne Kraft
So ausgelaugt von Sturmes Flut
Die seinen Lebenshauch verpafft
 
Der Orkan kam ohne Warnung
Mit eisig Wind und großem Knall
Feuerblitze war’n nur Tarnung
Von Bergen schallt der Widerhall
 
Ein ausgelöschtes Flammenmeer
Verfehlte den gerechten Lohn
Bot Stürmen keine Gegenwehr
Die Nahrung war nur Illusion
 
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schöne idee und alles, aber ich finde, die umsetzung ist dir hier nicht so gelungen, wie in deinen sonstigen werken. als hättest du hier etwas an niveau verloren und der form mehr gewichtung zukommen lassen, gegenüber der inneren schönheit und der wortwahl.
vorallem weil ich mir net so sicher bin, ob es grammatikalisch an allen stellen so stimmt. z.b. direkt in strophe 1 in vers... heißt es nicht "vom heck"? ... naja war vielleicht auch nur ein tippfehler. aber insgesamt... du hast so viele wörter abgehackt, nur damit die silben stimmig sind.
das wirkt so eingeengt... das ganze darf irgendwie nicht aus sich heraustreten...
 
das finde ich sehr schade.
 
aber zusammenfassend würde ich dem werk eine "2" geben... also es gefällt mir und habe es gerne gelesen. aber das wäre so diese sache, die mir fehlt zur 1...
 
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Hallo Black Raziel,
 
im Grunde ist genau das Gegenteil der Fall bezüglich des Niveaus. Hier handelt es sich um eins meiner ersten Gedichte. Deinen Kritikpunkten bezüglich der Metrik, der Grammatik und der Sprache allgemein stimme ich vollauf zu.
 
Was den inhalt angeht, kam er genauso von Herzen, wie es heutige Gedichte von mir tun. Die einzelnen Bilder beschreiben, wie ich mich in der damaligen Situation fühlte.
 
 
Hallo Dead Man,
 
dein Kommentar hat in meinen Augen einen eigenen Thread verdient. Vielen Dank für diese Verse. Sie sind philosophisch wahrlich ausgereifter als meine. Ich habe sie gern mehrmals gelesen, um den Sinn zu erschließen. Besonders gefallen mir die kleinen Querverweise und Seitenhiebe.
 
Verschluck dich nicht am Sand, sondern lasse lieber deine Schuhe mit ihm besohlen, damit die Dünen dich als verwandte Seele erkennen und gemeinsam mit dir wandern.
 
Vielen Dank euch beiden
 
Gruß
von
Quicksilver
 
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naja, aber man muss als dichter ja auch erst lernen, seine gefühle und bilder und vorstellungen erst dem leser richtig zukommen zu lassen. und da finde ich, dass das hier ein echt gutes beispiel dafür ist, um aufzuzeigen, wie sehr man sich doch damit gesteigert hat.
denn ich habe ja vorher nicht gewusst, dass es ein altes werk ist und nur frei kommentiert, was mir durch den kopf ging beim lesen.
 
lg alex^^
 
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Hallo Black Raziel,
 
du musst dich nicht entschuldigen
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Denn ich gebe dir ja recht. Auch zu der jetzigen Aussage bezüglich der Entwicklung. Ich habe lange gebraucht, bis ich so schreiben konnte wie jetzt und ich werde noch lange brauchen, um mich dahingehend zu entwickeln, dass ich zufrieden bin.
 
Es freut mich natürlich wenn andere Leser meine Gedichte als gut erachten, jedoch ist mein eigener Maßstab nie erreicht. Ich bin nie wirklich zufrieden. Vielleicht wird dies auch nie geschehen.
 
Um dich vor weiteren ungewollten Aussagen zu "alten" Gedichten zu schützen, habe ich im Mo(h)n(d)blümchen einen kleinen Zeitstrahl für dich hinterlegt :wink:
 
Lieben Gruß
von
Quicksilver
 
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