Nur Kommentar "Verzichten?" - "Mitnichten!"

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
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„Verzichten?“ - „Mitnichten!“

Abgeraggert, abgewrackt
nach langen Arbeitsjahren,
heißt es nur: „Das Bisschen 
Wohlstand wahren!“.


Viele, außen wie innen verkümmert,
fahren noch eine Weile
im SÜV in der Geographie herum,


füllen Traumschiff-Hotelfabriken,
bevor ihre Zeit endlich um.

Verzichten? - Mitnichten!

„Wir leben nur einmal auf dieser Erde.“,
meinen sie, erwarten, dass ihr Einsatz
angemessen honoriert werde,


eilen von Event zu Event.
Immer dabei sein, was gelten,
mithalten können,

 
ob Karibik, Antarktis
Inseln ewigen Frühlings oder 
der Indian Summer in den Staaten.

 
Erstrebenswert, so ein Leben aus zweiter Hand
mit ständig neuen Schnäppchenangeboten?
Jahrzehnte lang schaffen und raffen scheint
das Glück zu sein, statt sich selbst
in Gesellschaft, Zeit und Welt zu erkennen.

 
Sie könnten sich ändern, wollen aber nicht
auf Gewohntes verzichten. "Warum auch?" 
Winken ab: „Mitnichten! Mitnichten!“

 
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"Anderen Wasser predigen und selber Wein trinken" - das ist zur Genüge bekannt. Das hier angesprochene Problem ist das "Leben aus zweiter Hand", und das betrifft nicht wenige. "Sie könnten sich ändern, wollen aber nicht auf Gewohntes verzichten." Warum?  Wozu? Darin liegt ein individuelles wie gesellschaftliches Problem. Was sind das für Zeitgenossen?
 
Freundlich grüßt
 
Carolus
 
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