Feedback jeder Art Vom Gehen

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  • Serenus
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So vergehen die letzten Tage, Wochen
Wie eine Schleife erleuchteter Demenz
Die 2 Minutenfrage „Ist alles in Ordnung bei Euch?“
Ein Abschied auf Raten,
mit dosierter Trauer
nach der Grippe,
die deinen Geist als Geisel nahm.
 
Deine Frage nach einem Medikament
Weil du nicht mehr magst
Traf mich unvermittelt ins Herz
Ich konnte dir nicht helfen.
Nur begleiten dein Leid nicht beenden.
 
Der Augenblick des Todes
Kalter Schweiß, ein Blick ins Ewige
„Geh weg, lass mich!“
Deine Hände, halten meine.
Du kannst die Welt loslassen.
Ich bleibe zurück.
Voerst.
 
 
 
allabouttrees (3 von 4).jpg
 
Autorin
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Besonders gut hast du den Zwiespalt beschrieben und die bitte das Ende so kurz und so schmerzlos wie möglich zu gestalten. Es ist ein schönes inniges Gedicht wie ich es zig mal erlebt habe. 
Liebe Grüße Ilona 
 
Autorin
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Lieber Serenus,
 
es ist sehr schlimm einem Menschen dabei zu sehen zu müssen
wie sein Geist zusehends umdunkelt wird und die einfachsten Dinge vergisst - und nicht mehr ausführen kann.
 
Noch schlimmer wird in klaren Momenten das Flehen um Hilfe - Sterbehilfe - da das Leben es oft nur noch zum Dahinvegitieren werden wird. Da stellt man sich die Frage für den Lebenserhalt um jeden Preis? Ich bin großer Befürworter der aktiven Sterbehilfe!
 
Ich habe die verschiedenen Stadien der Demenz kennengelernt, versucht sie zu minimieren und häusliches Pflegepersonal auch vor dem handgreiflichen Patienten schützen müssen.
 
Das waren Menschen, denen ich mit einem gewissen Abstand begegnen konnte, aber dann erkrankte meine Mutter und DAS änderte alles und sie tat alles dafür "rechtzeitg" zu sterben.
 
 
LG Sternwanderer
 
Autor
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20.02.22
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Demenz ist für alle Beteilgten schlimmer als der Tod. Muss man sie trotzdem ertragen?
LG Egon
 
Autor
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30.11.21
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Liebe @Ostseemoewe, liebe @Sternwanderer, Lieber @Egon Biechl
danke für Eure Kommentare, die zeigen, wie verbreitet dieses Phänomen des Abschiedsnehmens ist und wie es uns bewegt.
Meine Mutter ist vor einigen Jahren auf diese Weise gegangen und ich durfte sie dabei begleiten.
Zum Glück war ihre Demenz nicht lange anhaltend, sondern durch eine schwere Grippe ausgelöst.
Und Sie erkannte mich und meine Geschwister bis zu ihrem Tod, der ein Hinübergleiten war in den langen Schlaf.
Aus dem Abstand der Jahre, kann ich das jetzt besser in Worte fassen.
ist aber ein schweres Terrain.
 
Danke und liebe Grüße
Serenus
 
  • Serenus
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