Feedback jeder Art Vom Werden

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  • Ponorist
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Vom Werden
 ​
nimm mich an​
verschmelz im Werden​
lass mich in dir gehalten sein​
warme Geborgenheit und Schutz​
göttliches Umgebensein von Leben​
Eins sein mit der kleinen Welt​
ganz groß, alles bedeutend​
anhaftend im Übergang​
von Seele zu Materie​
von Dyade zum Selbst​
vom Erkennen zur Erkenntnis​
fleischgewordener Gedanke sein​
fühl ich dich, seh dich ohne Augen​
lese dich vor den Abgründen​
was du fühlst, werde ich sein​
in dein ich wachse ich rein​
hab keine Angst​
bist nicht allein​
 
Autor
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Hallo Peter, 
 
du beschreibst da wie etwas (jemand) oder ein Konzept sich ins Ich integriert und Teil der eigenen Welt wird, wo es vorher nur als etwas "Seelen"-fernes betrachtet wurde. Derjenige oder das, entwickelt sich dann, zusammen mit dem eigenen Ich, wurde also assimiliert in einem Selbst. Also in den Geist kopiert, während das Original im "außen" unangetastet bleibt. Bei Sartre heißt es, das Für-Sich und das An-Sich
So wie "Gott" im Geist kopiert ist, oder sollte ich eher sagen, dass Gott-Konzept. Mit unserem Ich befleckt 
 
Also da hast du "das Werden" an sich beschrieben. Meine Sicht zu deinen Gedanken. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen. Ein Text der sehr tief in die Psyche geht und trotzdem oben schwimmt. 
 
LG JC
 
 
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13.05.20
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Lieber @Ponorist - für mich strahlst du damit Zuversicht aus, dass dem Werden das Leben innewohnt und so gepaart nie Einsamkeit, nie Leere, nie Verlassensein entstehen kann. Eine beruhigende Ansicht des Lebens in mir, das sich in ihren Facetten oft viel mehr den Ängsten und dem Kummer zuwendet als dem Leben selbst.
Gefällt mir ausgesprochen gut.
Lieben Gruß
Sonja
 
Autor
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14.06.20
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Herzlichen Dank für Eure Kommentare und Likes @Sonja Pistracher@Joshua Coan@Freiform@Gina
Das Gedicht handelt vom vorgeburtlichen Fühlen und dem emotionalen Dialog vom Werden und Angenommen sein. Ich stelle mir manchmal vor, dass religiöses Empfinden eine Art Wiedererleben aus dieser Lebensphase ist. Daher steht es in diesem Forum.
 
VLG Peter
 
  • Ponorist
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