Vom Winde verweht

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wie ein Blatt dass vom Baume fällt,
mich die Liebe zur dir am leben hällt,
so liegt sie bald am Boden im Walde,
welch eine große liebes müllhalde,
hebe sie doch auf wo bleibst du nur,
stille, schweigen, die Bäume so stur,
komm und sieh nur was dir hier zu füßen liegt,
es vergeht die Zeit die dich hier her bringt,
als endlich die Liebste dann im Walde steht,
wird meine liebe vom Winde verweht.
 
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Hallo Daimi,
 
deine übergreifende Metapher finde ich wundervoll. Ich habe sie in einem sehr alten Gedicht ebenfalls einmal verwendet. Wenn du möchtest, sende ich es dir mal per PN.
 
An deiner Umsetzung hapert es in meinen Augen ein wenig. Dies liegt zum Einen an der Metrik, die auf mich holprig wirkt (vielleicht mag ja jemand Xen) und zum Anderen an einem Wort, welches für mich nicht zu solch einer zarten Metapher passen will- und zwar die "Liebesmüllhalde". Die Grammatik hast du an einigen Stellen arg gebeugt und die Rechtschreibung vernachlässigt
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Ich schreibe dir hier einmal die m.E. korrekte Variante hin, ohne anderes zu ändern:
 
Wie ein Blatt, das vom Baume fällt,
mich die Liebe zur dir am leben hält-
so liegt sie bald am Boden im Walde.
Welch eine große Liebesmüllhalde.
Hebe sie doch auf; wo bleibst du nur?
Stille, schweigen die Bäume so stur.
Komm und sieh nur was dir hier zu Füßen liegt.
Es vergeht die Zeit, die dich hierher bringt,
als endlich die Liebste dann im Walde steht,
wird meine Liebe vom Winde verweht.
 
Liebe Grüße
von
Quicksilver
 
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Hallo Quicksilver,
 
danke für die Korrektur.
Ich würde gerne deinen Gedicht lesen.
 
Gruss
Daimi
 
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