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Autorin
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Das Haus wirkt leer.
Wie Befremdung umher.
Deine Pantoffeln einsam, zurückgelassen.
Bleiben unter den Bett, ich werde sie nie mehr anfassen.
Staub tanzt, zwirbelt im Lichtstrahl.
Wo der Gardinen Spalt gähnt streckt die Sonne diagonal.
Unsere Zahnbürsten nebeneinander.
Die Lektüre der Wahl, auseinander.
Auf jeweilige Nachttische.
 
Du treibst dich in empyreische Sphären.
Vielleicht akademische?
Daß würde dir passen!
Wird meine Erinnerung dir dort verblassen?
 
Wundersame Wörter schmiegen, verfangen in Decken.
Ich wühle darin, dein moschusartiger Duft noch beim necken.
Verglühte Leidenschaft will aufflackern, wie spöttisch.
Mein Seelenverwandt Du sagtest du liebst mich abgöttisch.
Ich warnte, meinte "Auf den Teppich bleiben"   "Bitte mich auf kein Podest stellen!"
 
Nun schwimmen Tränen in Augen und Herz; trugst du von schroff anhörenden Sätzen Dellen?
Gerade klingen sie so, wollte dir nur Enttäuschung ersparen falls ich je mal keine Spur genügte; jetzt ist unser Stern beim hochschnellen.
Du als funkelndes Licht geboren, mein bewachender Abendstern, mir vertraulich zuzwinkern Nächte und Seele aufhellen.
©Donna H.
23. April 2022
 
 
ehemaliger Autor
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12.06.21
Beiträge
1.685
Ach liebe Donna,
wie schön, wehmutsvoll und aber auch sehr sehr traurig ist dieser Text von dir!
 
Habe gerne hineingespürt!
Liebe Grüße
Uschi
PS: weils mir gerade einfällt, hab heute wieder bei den alten Meistern gepostet und zwar einen von Annette von Droste-Hülshoffs Briefen a Levin Schücking der doch immerhin 36 Jahre jünger als sie war.
 
 
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