Feedback jeder Art Weltengeist

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Weltengeist
 
wie heftig es auch tobt
brennt, strahlt, explodiert
mit der Erschöpfung
kommt Frieden, selbst
bis in den letzen Winkel
wo niemand ist und nichts
 
es legt sich eine Ruhe
die warme Hand
auf die Stirn gebettet
Gedankenkuscheln
feingefühlt von innen
wohlig und bereit
 
die Stille in der Nacht
ist getaucht in Güte
perlt den Schmutz ab
Lotusblüte
macht den Schmerz
zum Sediment im Weltengeist
 
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Lieber @Ponorist - wieder sehr schöne Zeilen von dir. Mir ist noch nicht ganz klar, was meine Vorstellung von "Weltgeist" ist, aber deine Darstellung der Ruhe, die mit der Erschöpfung kommt, die Stille, mit der die Güte Einzug hält, vermittelt mir dieses Gefühl eines Weltengeistes, der mich dabei überkommt, sehr gut.
Sehr gerne gelesen. Wie immer wieder bei deinen Zeilen.
LG Sonja
 
Autor
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Herzlichen Dank für Deine Gedanken, liebe @Sonja Pistracher. Es ist im Grunde ein subtiles Weihnachtsgedicht. Mit ist irgendwann einmal klar geworden, dass sich langfristig alles zu Guten entwickelt, dem ein Frieden innewohnt. Und das nicht nur auf der Erde, sondern ganz und gar universell. Die zweite Strophe stellt das rationale, logische Denken, das im präfrontalen Cortex, das nur der Mensch hat, geschieht, dem emotionalen gefühltwerden entgegen. Eine liebevolle Berührung trifft fast alle Wesen im Kern, oder hat zumindest das Potential. Das Sediment im dritten Teil ist transformatorisch gemeint. Nicht Hass erwächst aus dem Schmerz, sondern Güte.
 
  • Ponorist
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