Feedback jeder Art Wenn die letzte Stunde schlägt

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  • Ralf T.
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Wenn die letzte Stunde schlägt 
 ​
Im Mondschein schleicht der Tod ums Haus 
Dringt wie ein Geist durch Tür und Wände 
Holt dich aus tiefem Schlaf heraus 
Greift nach der Seele ganz behände. 
 ​
Da fährt es dir durch Mark und Bein 
Die letzte Stunde hat geschlagen 
Im Schock fällt dir nur ' Friedhof ' ein
Dorthin wird man dich tragen. 
 ​
Der Tod spricht: „Keinen Widerstand !“,
Es raunt wie Trost ein jedes Wort 
Gekonnt löst er des Lebens Band 
Und schwebt mit deiner Seele fort. 
 ​
© Herbert Kaiser 
 
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Guten Morgen @Teddybär,
ob es so sein wird? 
Wir werden es bald efahren. 
Hello Wien,  from Berlin. 
JoVo
 
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Guten Morgen, @JoVo
 
Ist nur eine Idee von mir. Ich glaube der Tod ist nicht unser Feind. Er nimmt uns zwar alles Irdische, bringt uns aber ins ewige Leben. 
Kannst dir ruhig noch Zeit lassen, es herauszufinden. 
 
Liebe Grüße nach Berlin!
HERBERT 
 
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Hallo @Teddybär,
 
 
 ... der Tod ist nicht unser Feind. Er nimmt uns zwar alles Irdische, bringt uns aber ins ewige Leben -
 
 
- so sehe ich es auch
und lasse den Tod einst mit meiner Seele sanft entschweben, was leicht sein wird, da sie nur ein paar Gramm wiegen soll.
 
 
MfG
Monolith
 
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Lieber Herbert,
 
das Präsens wechselt im Gedicht in den Konjunktiv - und der möge noch weit in der Zukunft liegen.😏
 
Solche Gedankenspiele gehen wohl uns allen dann und wann durch den Kopf.
 
Danke für Deine gemütsschweren Zeilen,  die zwischen Melancholie und Fatalismus wechseln...
 
Hier ist, als Antwortgedicht,, noch einmal mein Gedicht zum Tod eines Nachbarn:
 
Der Tod eines Nachbarn
 
Wenn er aus dem Haus kam -
sprach er mit Vögeln und Blumen.
Er verteilte auch Krumen,
sein Schritt war ganz langsam.
 
Ganz in der Welt verloren
bebte sein zaghafter Blick -
ward doch einst geboren
in buntglänzend´ Geschick.
 
Das Haus starrt so dunkel
die Straße entlang -
unter´m Sternengefunkel;
mein Herz wird mir bang.
 
***
 
 
 
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An @Monolith 
 
Du bist noch jung an Jahren, solche Gedanken drängen sich eher im Alter auf. Ich kann nur sagen: bitte das Leben in vollen Zügen genießen, solange es geht! 
 
An @Holger 
 
Welch schönes Antwortgedicht! Dein Feedback freut mich sehr. 
 
Danke und liebe Grüße zu Euch 
HERBERT 
 
 
 
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Schönes Gedicht, lieber Herbert, zum unerwarteten Ende.
 
In den ersten beiden Verse der letzten Strophe wechselt das Versmaß. Falls ungewollt, könnten sie leicht angeglichen werden, etwa so:
  
Der Tod spricht: „Keinen Widerstand!“,
und raunt wie Trost ein jedes  Wort.
 
Sehr gern gelesen.
Grüße von gummibaum
 
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Hallo @gummibaum
 
Besten Dank fürs Vorbeischauen und den Textvorschlag. Ihn habe ich gern übernommen!
 
LG Teddybär 
 
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Wenn die letzte Stunde schlägt 
 
...dann ist es meistens schon zu spät,
die Lebensuhr neu aufzuziehen
man geht dann in den ewigen Frieden,
oder wird sogar getragen,
vielleicht zum Friedhof gar gefahren,
welch Luxus einem zuteil wird
denkt man dabei unbeirrt,
der Tod fängt noch die Seele ein
und schwebt zum ominösen Stelldichein
mit ihr dann letztlich noch dahin,...
...was hat der Schlingel nur im Sinn(?),
isser etwa nekrophil,
ist das nun sein Todesziel,
das er dann durch mich auslebt,...
...na scheißegal, wenn es abgeht
bin ich auch im Tode froh
und der Tod dann sowieso,
er hat schließlich alles gegeben,...
...danke Herbert...gern gelesen!
 
LG Ralf
 
  • Ralf T.
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