Textarbeit erwünscht worte wie federn

Der/die Autor/in wünscht sich konkrete Rückmeldungen zur Textgestaltung.
  • Sidgrani
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worte wie federn
aus deinem mund
 
der wind streicht
über sie hin
 
sie fliegen davon
kommen wieder 
 
erfinden sich neu
gierig nach leben
schöpfen, verletzen
treiben dich an
 
da steht das meer
vor dir
die ulme 
bricht dir den weg frei
zwischen
himmel und erde
 
ein tiefer atemzug -
 
worte wie federn
 
 
 
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Hallo, Freiform,
sehr herzlichen Dank für deinen aufbauenden Kommentar und deine Anmerkungen! Tatsächlich finde ich , dass bei „ der Wind streicht über sie hinweg“ der Rhythmus etwas verloren geht. Und bei „da steht das meer “ gerade das Stehen den Reiz ausmacht- weil das Meer natürlicherweise liegt. Nun aber kann es auch als Schranke gesehen werden.....
Liebe Grüße 
Maria
 
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Hallo Maria,
 soeben habe ich mir deine Verse zu Augen geführt.
Ich muss sagen, ich habe sie wie einen kurzen Flug genossen.
Ich habe dein lyrisches Herz Regelrecht gespürt.
Anders als mein Freund Freiform würde ich keine Änderung empfehlen.
Liebe Grüße
Carlos
 
 
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Hallo Carlos,
vielen Dank für Deinen ermutigenden Kommentar. Ich freue mich sehr über deine Einschätzung und auch, daß du den "Flug" genossen hast!
Liebe Grüße,
Maria
 
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Hallo Maria
 
Ich finde dein Gedicht auch sehr schön
Es ist irgendwie rein und zärtlich, wie Federn. Nur das Wort verletzen stört mich etwas, aber es gehört wahrscheinlich zur Geschichte dazu.
 
:welcome_yellow:
 
liebe grüße
sonnenuntergang
 
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Danke, Sonnenuntergang, für diesen Kommentar! Ja, das Verletzen gehört dazu, weil es jeden Prozeß antreibt und weiterbringt....
Liebe Grüße,
Maria
 
 
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Hallo Maria,
 
das ist ein gelungener Einstand, herzlich willkommen.
 
Worte sind allerdings nicht immer wie Federn, in deinem Gedicht aber schon, okay. Man kann sie nicht halten oder fassen, weil sie schon wieder weitergeweht wurden. Auch mich hat dein Gedicht inspiriert, und so mache ich dir - ganz unverbindlich -  folgenden Vorschlag für die ersten Zeilen:
 
leicht wie federn
worte aus deinem mund
 
Liebe Grüße
Nöck
 
  • Sidgrani
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