Hallo Ralf,
vielen Dank für dein hübsches Antwortgedicht. Ja, die alten Römer.. soweit ich weiß, feierten sie um die Wintersonnenwende herum für mehrere Tage oder Wochen das Saturnalienfest, das allerlei karnevalistischen Schabernak beinhaltete. Zu dieser Jahreszeit sind die meisten europäischen Kulturen in Feierlaune, daher setzt es sich wohl bis heute fort, nur eben unter anderen Namen.
Astronomisch habe ich mich schon lange gefragt, warum die Sonnenwenden und die Tag-Nacht-Gleichen am Anfang der Jahreszeiten stehen müssen und nicht etwa in deren Mitte. Das würde für mich viel mehr Sinn machen. Auch die Zeitumstellung ist mir nach wie vor ein Greul, vor allem im März. Es wäre doch viel schöner, wenn wir statt eines Schaltjahres sechs mal im Jahr eine Stunde länger schlafen könnten, um einen waschechten Purzelbaum im Schlaf zu vollziehen.
Und dann die fünfte Jahreszeit, die 73 Tage dauert (das folgt logisch aus der Primfaktorzerlegung von 365), die Kölner würden sich wohl freuen, alle anderen vielleicht etwas anderes feiern.
Für garantiert weiße Weihnacht (wer sowas mag) hätte ich auch eine Lösung: variables Weihnachtsdatum. Es soll immer dann sein, wenn der erste Schnee fällt - drei Tage frei, erledigt, scheiß auf Konsum, als Geschenk gibt's nen Schneemann, und wem das nicht reicht, den erwischen die Schneebälle. Sollte aufgrund der Klimaerwärmung kein Schnee fallen, müssen wir eben das Klima retten, erst dann gibt's wieder Weihnachten - Peng.
So, nun aber genug Breaking News vom fernen Stern Ponor-1. Hat mich gefreut, alles Gute für's neue Jahr 45² - VLG
Peter