Textarbeit erwünscht Zorn

Der/die Autor/in wünscht sich konkrete Rückmeldungen zur Textgestaltung.
  • Sonja Pistracher
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Zorn
 
Gegen eine Bedrohung ist der Zorn Verteidigung,
oder unsere heiligen Werte Beleidigung.
Er entsteht aus Verweigerung
oder aus unfairer Behandlung.
 
Die Wahrnehmung einer Gefahr hat er
als Antrieb. Die Missachtung kann er nicht mehr
leiden. Das ist Tatsache,
dann sucht er nach Rache.
 
Oft verwandelt er sich in Schweigen.
Tränen können sich in den Augen zeigen
für Ziele, die nicht erreicht sind,
für Träume geblasen von dem Wind.
 
Die Logik hat in ihm keinen Freund gefunden.
Er dauert Tage oder nur Stunden.
Gedanke, der das Gehirn anreizt,
und die Wut wird angeheizt.
 
Er ist oft der Anfang für einen Streit
mit unsinnigen Worten weit und breit.
Schlussfolgerungen werden schnell beschlossen,
die Verständigungstür bleibt geschlossen.
 
So ist das Fazit doch begründet:
Suche was den Zorn anzündet.
Weil der vom Zorn bewegte Mann,
niemals richtig denken kann.
 
Wenn du zukünftig zornig bist,
überleg als erstes ohne Zwist:
Wen und wieviel, wie und wann
man jemand beschuldigen kann.
 
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Lieber @Ioannis Progakis - wenn das so leicht wäre mit dem Hintanhalten des Zorns. Phlegmatiker kennen ihn nicht, Choleriker können nicht ohne, Träumer halten ihn für eine Illusion, Pragmatiker sehen darin nicht die Lösung. So wird es wohl immer sein.
 
Dazu fällt mir mein Gedicht ein:
Negative Gedanken,
Hitze, Atem, Herschlag,
schnell,
es wechselt dunkel mit hell,
während das Tabu
eingekeilt verweilt
im Vergessen
und ohne Warnung und Mut
ausbricht - die Wut.
 
Gut, wenn dem nicht so ist.
Lieben Gruß
Sonja
 
  • Sonja Pistracher
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