Feedback jeder Art Zungenkuss

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Etwas Fremdes ist in mich gedrungen
und hat mich aufgehoben aus einem kinderhaften Summen
Zum ersten Mal hat mir die Sehnsucht nicht nach Spielzeugen geklungen
lag alle Sehnsucht dieser Welt allein im Kreisen unsrer Zungen
hat etwas mich so endgültig durchdrungen
als habe mich ein Gott gesungen
mich einem leeren Schweigen
abgerungen
 
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Ooh, ein Schwank aus der Jugend, herrlich. Die letzten drei Zeilen bleiben in ihrer Deutung gekonnt in der Schwebe, was Dein kurzes Gedicht zu einem kleinen Meisterwerk macht. Herzlichen Dank für's Teilen, lieber Dio, und VLG...
Peter
 
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Ooh, ein Schwank aus der Jugend, herrlich. Die letzten drei Zeilen bleiben in ihrer Deutung gekonnt in der Schwebe, was Dein kurzes Gedicht zu einem kleinen Meisterwerk macht. Herzlichen Dank für's Teilen, lieber Dio, und VLG...


Peter
Guten Morgen lieber Peter, vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du die Mehrschicktigkeit wahrgenommen und herausgestellt hast. Bei dem "leeren" Schweigen bin ich mir unsicher gewesen und bin es noch. Es ist deutlich zu negativ für das, was ausgedrückt werden soll: die tierhafte Instinktwelt eines sich bewußt werdenden Teenagers. Das Schweigen der Triebe ist dort natürlich nicht "leer". Ich hatte zwischenzeitlich "groß" dort stehen und auch schon "dunkel". Triffst es aber noch weniger, meine ich. Vielleicht fällt mir später etwas besseres ein. 
 
Heute ist mal wieder Zungenkuss Tag — aber bitte seid vorsichtig ihr seid nicht mehr 18😆
 
Liebe @Uschi R. vielen Dank. Es gibt doch für einen Schreiber nichts schöneres als wenn die geneigte Leserin das Gedicht so in sich klingen lässt … 💕
 
Lieber @WF Heiko Thiele 🤣👍
 
mes compliments 
 
dio
 
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Hallo lieber Dio!
Da hast du dir aber mal etwas ganz besonders frivoles ausgedacht.
Mir ist ähnliches während meiner Berufschulzeit geschehen.
Es drang bei einem Weihnachtsfeste eine Kollegin in mich rein; in meinen Mund, ich fand's das Beste, und wußt doch nicht, was soll das sein. Wir sind dann still ins Dunkel abgewandert, nach draußen in die Toreinfahrt. Dort haben wir an uns mäandert. Entjungfert war ich jener Art.
 
Ja, so hat eben jeder seine eigenen Erfahrungen.
 
LG, Heiko
 
 
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Guten Morgen lieber Peter, vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Du die Mehrschicktigkeit wahrgenommen und herausgestellt hast. Bei dem "leeren" Schweigen bin ich mir unsicher gewesen und bin es noch. Es ist deutlich zu negativ für das, was ausgedrückt werden soll: die tierhafte Instinktwelt eines sich bewußt werdenden Teenagers. Das Schweigen der Triebe ist dort natürlich nicht "leer". Ich hatte zwischenzeitlich "groß" dort stehen und auch schon "dunkel". Triffst es aber noch weniger, meine ich. Vielleicht fällt mir später etwas besseres ein. 
Guten Abend, lieber Dio. Die "Schweigen"-Stelle ist wirklich etwas kompliziert. Eine innere Weite zum Ausdruck zu bringen, die dem Heranwachsenden hinsichtlich seiner Gefühlswelt offenbar wird, ist eine große Sache. Vor allem wenn diese Welt in all ihren Facetten noch nicht annähernd ausgereift ist. Ein solches Spannungsmoment, das sich in Kürze von selbst lösen wird, würde ich schon fast als etwas wie "lautes Schweigen" bezeichnen. Der Begriff scheint mir aber schon etwas zu abgedroschen.
Bis bald und VLG
Peter
 
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