Zwischen der Welt sein

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Zwischen der Welt sein
Nicht im Gebraus und auch nicht einsam sein,
das zu finden hebt das Leben
in höheren Genuss,wie guter Wein -
mild besonnt in Blatt und Reben.

Im Getümmel lauter Straßen zu sein,
möcht mir keine Freude bringen,
doch auch in Ödnis wandern, ganz allein,
lässt mich nur mit Unmut ringen.

Wenn mich Laute der Natur umkränzen -
ich dann weit in goldne Täler seh,
worin in Fernen Fluß und Städtchen glänzen,
bin ich in gottgegebner Näh.

***​
 
Autorin
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Hallo Holger,
 
ich schreibe mit dem EinFingersystem..mehr lässt mein Tablett nicht zu..also bitte nicht böse sein, wenn die Form heute eine nicht so schöne ist.
Wenn ich wieder zu Hause bin, schaut die Sache wieder anders aus. So bin ich froh, dass ich überhaupt was zu Stande bekomme.
 
 
Treffen wir uns in der Mitte, so lese ich deine Zeilen. Den Mittelweg finden und auf die Natur vertrauen..
 
Was mir hier sehr gut gefällt ist, dass du Das Laute des Lebens, sprich Straßenlärm, etc. mit den Lauten der Natur wunderbar kombieniertst und so die zwar gleiche Schreibweise aber die Aussage und deren Wert gut auszudrücken weißt.
 
Sehr gerne gelesen,
mit Lieben Grüßen, Line
 
EDIT: Der Text verkörpert auch Novalis.. finde ich
 
ehemaliger Autor
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[QUOTE='Behutsalem]EDIT: Der Text verkörpert auch Novalis.. finde ich
[/QUOTE]Ja, natürlich, liebe Line; sehr gut erkannt ! - Aber auch z.B. Eichendorff würde sich wohl in diesem Denken "zwischen den Welten"
widerfinden.
Abstand finden zum täglichen Lärm, um schließlich im Konsens zwischen Alltag und Natur zu harmonieren, möchten diese Verse zum
Ausdruck bringen...
 
Genieß Deinen Urlaub Line und bring viele schöne Erinnerungen mit nach Hause...
 
Herzlichst,
 
Holger
 
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