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Annäherung an einen Unbekannten
In Wirklichkeit sah ich ihn nie,
nur das Ergebnis seines Wirkens.
Unsichtbar und stumm begleitet er
mich täglich Schritt für Schritt
zur Arbeit, wie zur freien Zeit,
zu fröhlich heitren Runden,
zu manchem Jammertal voll Leid
in einsam dunklen...
Wir - zu leicht befunden?
Noch vor Jahren konnten viele sich
mit einer "Leichtigkeit des Seins“ vergnügen.
Spaß war angesagt. Keinesfalls wollten sie
sich selbst betrügen, dachten nicht im Traum,
dass diese Party kaum einmal zu Ende.
Über Nacht kam eine radikale "Zeitenwende".
Mit...
Aufbruch zur großen Reise
Wer bist du, Wächter jener Tür,
vor der ich lang gewartet?
Wer gab den Auftrag dir,
mich endlich einzulassen?
Eintretend in einen unbekannten Raum,
gewahr ich kühles Dunkel
statt Licht und Wärme.
Mir ist, als ob im Traum
ich ängstlich einen Gang...
Verflixte Zwischenzeit
Wind,
wirfst mir das erste Herbstblatt
vor die Füße.
Gebleicht, verblasst das Grün
der einen Hälfte, aufflammend
das Rot der anderen.
Noch hast du, Herbst, die Fluren nicht
in Besitz genommen, doch schon
sind erste Boten angekommen.
Bedrückt von...
In diesem Gotteshaus…
gibt`s keine Bänke mit Polstern,
mit Büchern für Gebet und Singen,
auch keinen roten Teppich zum Altar.
Durch Blätterfenster dringen
des Morgenlichtes sanfte Strahlen,
ein Vogelruf statt Glockenklingen schwingt hoch
sich in den Äther, wo vorher Stille war.
...
Brombeerranke,
drei filigrane Spitzen suchen
ihren Weg zum Wachsen,
tasten sich behutsam
im unbekannten Raum umher,
ob irgendwo ein Halt zu finden wär`.
Drei Blättchen, frühlingszart und fein,
folgen ihnen auf deinem Rücken,
strecken sich in vollem Entzücken
dem Sonnenlicht...
Ein Nachmittag im Spätsommer
Lustlos schlendert der Wind
am Waldrain entlang.
Letzte Wiesenblumen
nicken verschlafen.
Mit leichter Hand streut er
Sommerasche umher.
Im Nachmittagsmeer fischen
zuckende Spinnennetze.
Mücken beschwören
tanzend ihren einzigen Tag,
unbewusst, dass...
Was für ein Sommer!?
Fliehend vor des Sommers Hitze,
such ich jenen kühlen Wiesengrund,
wo ich gern zur Abendstunde sitze
unter einem Dach von Buchenblättern,
wo ein Bach mit hellem Plätschern
talwärts die Gedanken leitet, die mir
tags so manche Lust verleidet.
Endlich...
Nachtgedanken
Blickst Wanderer,
du hoch zum Sternenzelt,
trifft das Auge auf eine unfassbare Welt.
Du fühlst dich seltsam angezogen,
wie durch einen Zauber
mit jenem Licht verwoben.
Du spürst, solange Sterne dich
zwischen Firmament und Erde
in der Balance halten, solange...
Herzenserguss einer Überlebenden
Wie heftig pochte doch mein Blütenherz,
als Wärme, Licht und Zärtlichkeit
in meine Blätterhaut eindrangen,
als die Gefiederten ringsum mit mir
das Hohe Lied der Liebe sangen.
O, süße Zeit des innigsten Begehrens,
du gingst im Flug dahin.
Aus...
Der Duft nach Sommer
Den süßlich herben Duft
von jüngst geschnitt`nem Heu
zieh ich in meine Lungen ein;
er ist, wie damals noch,
berauschend, frisch und neu.
Er wirkt wie Zaubertrank,
wie lang gehegter Wein.
Mit ihm schlürf ich Erinnerung
an einen frühen Sommer ein,
als in der...
Elegie für Benjamin
Nach acht Lenzen und mehr schreitet
der Ablauf deines Lebens rasch einher.
Schon beginnt der letzte Akt,
in dem sich alles klärt, darin nach
strahlender Kadenz der Mensch
ein triumphales Happy End erfährt.
Benjamin, du weißt, so glorios
wird ein Abgang...
Dem Himmel sei Dank
Sanft ruht auf ihrer Schulter
die Innenfläche meiner Hand.
Ein Rieseln herzensreiner Energie spür ich,
indes zahllose Zellen signalisieren:
Sie ist mit mir auf`s Innigste verbunden,
lädt Teile meiner Lebensfreude auf,
ermuntert mich zu...
Hoffnung, ein Selbstbetrug?
Nein, eher Chance, Lebenselixier.
Klug schenkt sie Energie zum Weiterwollen,
lenkt Schritte auf den Weg zu dir, zu mir,
zugleich zu jenen Mächten,
die uns begleiten wie Sterne
auch in dunklen Zeiten.
Allmächtig schöpfen sie aus
Ozeanen des Alls...
Ende eines Sommertraums
Des Knaben reine Lust
an heißem Sommertag
mit beiden Händen
der Quelle kühles Nass
seinem verschwitzen Gesicht
zu spenden, ist längst verflogen.
Einst saß er dort mit einer Liebsten,
als beider Welt noch frisch und jung.
Dass Liebesglück und Quelle je...
Der Wunder ungezählte Fülle
Wie köstlich duftet mir
der neu gebor`ne Morgen,
der kurz nach Mitternacht
durch regenfrische Duschen
zum Leben aufgewacht.
Neugierig folge ich
am Waldrand seinen Spuren.
Ein zarter Nebelschleier schwebt
empor zum blassen Himmel, indes
die ersten...
Auroras Rose
Noch ist der Schönheit Schoß
dem Blick verschlossen. Doch schon
wölbt sie in Anmut Blütenblätter
zum Auftakt ihres Sommerreigens.
Bisweilen habe ich in ihr
der Morgenröte sanftes Farbenspiel
gesehen und spürte tief in mir, ich könnt`
vor Zärtlichkeit und Wonne...
Forsch, unfromm und frei
Viele treibt die Sehnsucht
nach dem Glück in tausend Dingen.
Nichts bleibt unversucht,
seinen Wunschtraumpartner zu erringen,
sich für ein Leben in Honig und Milch,
in Bewunderung und Anerkennung
zu verdingen.
Seit wir aus angeblichem Paradies...
Gedanken eines Wanderers
Promenadenmeile,
wo Etablierte einander grüßen,
Flanierstrecke für Müßiggänger
sind sie nicht - diese Wege im Wald.
Steinig, bemoost, ausgewaschen,
ausgetreten sind sie, durchkreuzt
von Wurzeln jeglichen Wuchses.
Adern, Kanäle mit Lebenssaft,
schlangenhaft...
Wenn die erste Sonne
in des Sommermorgens
taubenetzter Frische
mich lockt, ein Stückchen
Schöpfung zu erkunden,
brechen ihre Strahlen sich
in tausend Lichtreflexen,
blitzen, funkeln edle Steine
auf den Gräsern, Blättern
an den Nadelspitzen:
Smaragde und Rubine,
Bernsteine...